Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen beschreiben die Zusammenarbeit mit Luma Digital bei digitalen und gestalterischen Leistungen. Sie gelten nur, wenn sie vor Vertragsschluss wirksam in die jeweilige Vereinbarung einbezogen werden. Individuelle Abreden und zwingende gesetzliche Rechte haben Vorrang.
Geschäftsführer von Luma Digital: Navruz Temaj.
1. Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter ist Luma Digital, Alt Salbke 88, 39122 Magdeburg, Deutschland. Kontakt: info@lumadigital.de. Weitere Angaben finden Sie im Impressum von Luma Digital. Diese Bedingungen betreffen insbesondere vereinbarte Leistungen in Webdesign, Branding, Suchmaschinenoptimierung, Social Media und digitalem Marketing.
Ob eine Leistung gegenüber einem Unternehmer im Sinne von § 14 BGB oder einem Verbraucher im Sinne von § 13 BGB erbracht wird, richtet sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen. Gesetzlich zwingende Verbraucherrechte werden durch diese Bedingungen nicht eingeschränkt.
2. Angebot und Vertragsschluss
Die Darstellung von Leistungen und Preisen auf der Website ist eine Einladung zur Anfrage. Eine Anfrage, die Vorbereitung einer E-Mail im Projektanfrage-Dialog oder ein Erstgespräch begründet für sich genommen keinen kostenpflichtigen Auftrag. Ein Vertrag kommt durch übereinstimmende Erklärungen über die beauftragten Leistungen zustande, etwa durch Annahme eines individuellen Angebots.
Das Angebot beziehungsweise die individuelle Vereinbarung bestimmt insbesondere Leistungsumfang, Vergütung, Termine, Mitwirkungspflichten und gegebenenfalls laufende Leistungen. Individuelle Abreden gehen diesen Bedingungen vor (§ 305b BGB). Für Änderungen und Ergänzungen empfiehlt sich eine nachvollziehbare Dokumentation, beispielsweise per E-Mail; der Vorrang individueller Vereinbarungen bleibt unberührt.
3. Leistungsumfang und Änderungen
Geschuldet sind die konkret vereinbarten Leistungen. Ob ein bestimmtes Arbeitsergebnis oder eine laufende Tätigkeit geschuldet ist, richtet sich nach dem Vertragsinhalt und den gesetzlichen Regeln des jeweiligen Vertragstyps. Hosting, Wartung, laufende Inhaltsänderungen, Werbebudgets oder Leistungen externer Anbieter sind nur umfasst, wenn dies vereinbart wurde.
Wünscht eine Partei eine Erweiterung oder Änderung, werden Auswirkungen auf Umfang, Vergütung und Termine vor Durchführung abgestimmt. Zusätzliche Leistungen oder zusätzliche Kosten entstehen nicht allein deshalb, weil ein Änderungswunsch mitgeteilt wird. Ohne Vereinbarung bleibt es beim bisherigen Leistungsumfang.
4. Mitwirkung und bereitgestellte Inhalte
Der Auftraggeber stellt die für die vereinbarte Leistung benötigten Inhalte, Informationen, Zugänge und Entscheidungen rechtzeitig im abgestimmten Umfang bereit. Hierzu können Texte, Bildmaterial, Markenunterlagen und die Freigabe von Entwürfen gehören. Er informiert uns über besondere fachliche oder regulatorische Anforderungen, soweit diese für die Leistung relevant sind.
Die Bereitstellung von Inhalten muss im Rahmen der hierfür erforderlichen Rechte erfolgen. Personenbezogene Daten und Zugangsdaten sollen nur über geeignete Wege und im erforderlichen Umfang übermittelt werden. Verzögerungen, die auf ausstehende erforderliche Mitwirkung zurückgehen, werden mit ihren konkreten Auswirkungen auf den Ablauf abgestimmt; daraus folgt keine pauschale unbegrenzte Verschiebung zugesagter Termine.
5. Termine, Freigaben und Abnahme
Verbindliche Termine ergeben sich aus der jeweiligen Vereinbarung. Zeichnet sich eine Verzögerung ab, informieren die Parteien einander über Ursache und absehbare Auswirkungen. Gesetzliche Rechte bei Verzug bleiben bestehen.
Soweit ein Werkvertrag vorliegt, richtet sich die Abnahme nach der Vereinbarung und den gesetzlichen Vorschriften. Eine gestalterische Zwischenfreigabe ersetzt nicht automatisch die Abnahme des gesamten Werks. Das Schweigen auf eine Nachricht gilt nicht aufgrund dieser Bedingungen als Freigabe oder Abnahme. Gesetzliche Abnahmeregelungen, einschließlich der dafür erforderlichen Hinweise gegenüber Verbrauchern, bleiben unberührt.
6. Vergütung und externe Kosten
Die Vergütung, eine gegebenenfalls vereinbarte Vorauszahlung und die Fälligkeit richten sich nach dem angenommenen Angebot und der individuellen Vereinbarung; ergänzend gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Diese Bedingungen legen keine zusätzliche Pauschale, automatische Preiserhöhung oder abweichende Zahlungsfrist fest.
Die auf der Website ausgewiesenen Geschäftskundenpreise sind als Nettopreise gekennzeichnet. Gegenüber Verbrauchern sind vor Vertragsschluss die gesetzlich erforderlichen Gesamtpreise einschließlich anfallender Steuern und zusätzlicher Kosten mitzuteilen. Entgelte für Domains, Hosting, Lizenzen, Werbeplattformen oder andere externe Dienste werden vor einer kostenpflichtigen Beauftragung abgestimmt.
7. Nutzungsrechte und Drittmaterial
Art und Umfang der Nutzungsrechte an erstellten Arbeitsergebnissen ergeben sich aus der individuellen Vereinbarung und den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere dem vereinbarten Vertragszweck. Ob beispielsweise offene Arbeitsdateien, Quellcode, Bearbeitungsrechte oder ausschließliche Rechte übertragen werden, ist im jeweiligen Auftrag zu klären. Diese Bedingungen begründen keinen pauschalen Anspruch auf zusätzliche, nicht vereinbarte Materialien und schränken gesetzlich oder vertraglich bestehende Rechte nicht ein.
Für eingebundene Schriften, Bilder, Software und andere Bestandteile Dritter gelten deren jeweilige Lizenzbedingungen. Die für die vereinbarte Nutzung relevanten Lizenzanforderungen sind zu beachten. Eine Verwendung von Kundenname, Logo oder Projektergebnissen als öffentliche Referenz erfolgt nur auf einer dafür bestehenden Rechtsgrundlage und nach erforderlicher Abstimmung; allein diese Bedingungen begründen keine pauschale Veröffentlichungserlaubnis.
8. Suchmaschinen, Plattformen und Erfolgserwartungen
Suchmaschinen und externe Plattformen bestimmen ihre Systeme und Regeln eigenständig. Eine bestimmte Position in Suchergebnissen, eine bestimmte Anzahl von Anfragen oder ein bestimmter Werbeertrag wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich als verbindliche Leistung vereinbart wurde. Vereinbarte Arbeitsschritte, technische Anforderungen und Qualitätsmerkmale bleiben hiervon unberührt.
Änderungen externer Plattformen heben vertraglich übernommene Pflichten nicht pauschal auf. Ob Anpassungen von einer laufenden Betreuung umfasst sind oder gesondert beauftragt werden müssen, richtet sich nach dem vereinbarten Leistungsumfang.
9. Mängel und Haftung
Für Mängel und die Haftung gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Diese Bedingungen enthalten keine Verkürzung gesetzlicher Verjährungsfristen, keinen pauschalen Haftungsausschluss und keine Einschränkung der Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit oder Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.
Bitte beschreiben Sie erkennbare Probleme möglichst konkret, damit wir sie prüfen und berechtigte Mängelansprüche sachgerecht bearbeiten können. Diese Bitte begründet keine zusätzliche Ausschlussfrist und lässt gesetzliche Rechte unberührt.
10. Laufende Leistungen und Vertragsbeendigung
Bei laufenden Leistungen richten sich Vertragsdauer, Kündigungsfristen und eine gegebenenfalls vereinbarte Verlängerung nach der jeweiligen Vereinbarung und den gesetzlichen Vorschriften. Diese Bedingungen begründen keine automatische Verlängerung oder Mindestvertragslaufzeit. Gesetzliche Kündigungsrechte und das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleiben bestehen.
Bei Vertragsende stimmen die Parteien die erforderliche Übergabe von vereinbarten Arbeitsergebnissen und berechtigt überlassenen Zugängen ab. Umfang und Format richten sich nach Vertrag und Gesetz. Datenschutzrechtliche Lösch- und Aufbewahrungspflichten bleiben bestehen.
11. Datenschutz und Vertraulichkeit
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten auf der Website und bei Kontaktanfragen finden Sie in der Datenschutzerklärung von Luma Digital. Diese AGB ersetzen weder eine datenschutzrechtliche Einwilligung noch eine erforderliche Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.
Wird Luma Digital im Rahmen eines Auftrags als Auftragsverarbeiter tätig, sind die Anforderungen des Art. 28 DSGVO vor Beginn der entsprechenden Verarbeitung gesondert zu regeln. Vertrauliche Informationen werden nur im für den Auftrag erforderlichen und rechtlich zulässigen Umfang verwendet. Erforderliche Zugriffe externer Beteiligter und gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben vorbehalten.
12. Verbraucherrechte und Schlussbestimmungen
Bei Verträgen mit Verbrauchern sind gegebenenfalls gesetzliche Informationspflichten und Widerrufsrechte zu beachten. Eine erforderliche Widerrufsbelehrung, ein Muster-Widerrufsformular und gegebenenfalls erforderliche Erklärungen zu einem vorzeitigen Leistungsbeginn werden vor dem jeweiligen Vertragsschluss gesondert bereitgestellt. Diese AGB enthalten keinen Verzicht auf ein Widerrufsrecht und ersetzen diese Informationen nicht.
Es gelten die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen. Diese Bedingungen vereinbaren weder einen ausschließlichen Gerichtsstand noch eine Rechtswahl, die zwingenden Schutz entzieht. Ist eine Bestimmung unwirksam oder nicht einbezogen, richten sich die Folgen nach § 306 BGB.
Wie läuft eine Beauftragung ab?
- Sie schildern Ihr Anliegen über den Kontakt zu Luma Digital.
- Wir stimmen den benötigten Umfang ab und erstellen ein konkretes Angebot.
- Sie prüfen Leistungen, Termine, Preise und Vertragsunterlagen vor der Annahme.
- Nach Einigung beginnt die Zusammenarbeit entsprechend der individuellen Vereinbarung.
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